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09.12.09 –
Die erfolglose Ausschreibung für die Errichtung und Betreibung eines Asylbewerberheimes in der Wodanstraße zeigt, dass die Massenunterbringung nicht wirtschaftlicher ist, wie von der Stadtverwaltung postuliert. Eine Mehrheit im Stadtrat hatte die Entscheidung für ein Heim für 300 vorrangig männliche Personen unterstützt. Eine solche Einrichtung mit standardisierter Enge (10 qm/ Person) birgt das Risiko, die Hoffnungslosigkeit zu bestärken und ein Klima von Aggression und Gewalt zu befördern.
Das haben wir in der Diskussion um die Wodanstraße mehrfach deutlich gemacht und andere Konzepte der Unterbringung vorgestellt. Das Aus für die Wodanstraße bedeutet, dass wir uns zusammen mit der Stadtverwaltung intensiv der dezentralen Unterbringung in Wohnungen und der Unterbringung in kleineren Einrichtungen widmen können. Die Pläne der Stadt für die Massenunterkunft hatte viel Protest erzeugt. Darauf sollte die Stadt nun bauen und das Engagement nutzen, um Asylbewerber in dieser Stadt würdig unterzubringen, sowie ihre Integration zu erleichtern. Menschen, die in ihrer Not die Heimat verlassen brauchen unseren Schutz und Möglichkeiten der Entfaltung. Die Fortsetzung einer integrierenden Asylpolitik, die Leipzig namhaft machte, ist die Aufgabe der nächsten Monate: wir werden uns mit Unterstützung der Flüchtlingsverbände intensiv einbringen.
Die Veranstaltung findet sowohl in Präsenz als hybrid statt.
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